Zollhaus
Neubau Wohn- und Gewerbeüberbauung

Das neue Zollhaus besteht aus einem durchgehenden Baukörper, welcher dem Gleisfeld folgend auf Höhe der Mattengasse durch einen abgetreppten Einschnitt aufgebrochen wird. Zum einen wird dadurch ein erhöhter Kopfbau zur Langstrasse hin formuliert, zum anderen wird der öffentliche Raum über die Kaskade in das Gebäude «eingeladen», während der Einschnitt einen räumlichen Bezug zum Quartier generiert. Die kompakte Form ermöglicht das Freispielen eines Platzes auf der Bahnhofsseite. Zwei Auskragungen – eine am östlichen sowie eine am westlichen Gebäudeende – markieren die Eingänge zu den öffentlichen Programmen im Inneren und dienen als Unterstand. Der terrassierte Raum bildet das Herzstück des genossenschaftlichen Gedankens und ist eine grüne Oase im innerstädtischen Raum. Der Strassenraum der Zollstrasse zieht sich über die verschiedenen Geschosse bis ins Innere des Gebäudes und setzt sich dort als rue intérieure fort, an der sich halb private neuralgische Punkte wie Briefkästen und Waschküche befinden. Verschiedene neue Wohntypologien loten die Möglichkeiten einer langfristigen und wandelbaren genossenschaftlichen Nutzung aus.

Zollhaus · Zürich, Schweiz · 2015

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